2.Bürgercafé 21.03.2018 - Vereinte Bürgerliste Naumburg, Bad Kösen und angeschlossene Gemeinden

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Bürgercafe

2. Bürgercafé am 21.03.2018 im Bistro "Linie A" in Naumburg,
Thema: Tourismus als Wirtschaftsfaktor und Weltkulturerbe


Zu Gast waren Frau Helga Heilig sowie Herr Jürgen Becker aus Bad Kösen. Helga Heilig informierte über den Stand und die Planung zum Weltkulturerbe, während Jügen Becker, als Hotelbetreiber in Bad Kösen, den Tourismus unter die Lupe nahm. Anschließend wurden im Rahmen einer regen Publikumsdiskussion Schwerpunkte erarbeitet, die es Anzugehen gilt.
  
Das Welterbe kommt
.daraus lässt sich was machen,
    setzt voraus, dass wir was machen.

Binsenweisheit

    Von nichts - kommt nichts

Nachlese zum 2. Bürgercafé  - Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Am 21.03.2018 fand das zweite Bürgercafé der VB Vereinte Bürgerliste e.V. zum Thema Tourismus und Weltkulturerbe statt. Eingeladen waren interessierte Naumburgerinnen und Naumburger, direkt persönlich eingeladen wurden rund 120 Dienstleister vom Taxiunternehmer über Hoteliers bis hin zu  
den Gastronomen. Schließlich fanden ca. 40 Besucher an diesem Abend den Weg zu uns ins Bistrorant Linie A.

Zu Gast im Podium waren Helga Heilig – Pressesprecherin des Welterbefördervereins sowie Jürgen Becker aus Bad Kösen. Helga Heilig informierte über den Stand und die Planung zum Weltkulturerbe, während Jürgen Becker, als Hotelbetreiber in Bad Kösen, den Tourismus unter die Lupe nahm. Im Rahmen einer danach regen Publikumsdiskussion wurden folgende Defizite und Schwerpunkte herausgearbeitet, die es aus unserer Sicht nun gilt Anzugehen.
  1. Tourismusförderung wird in unserer Verwaltung nicht als der entscheidende Wirtschafts-faktor betrachtet. Es bedarf dringend eines Umdenkens, entsprechend auch der personellen Stärkung bezüglich seiner Bedeutung.
  2. Der Dom wird 2018 den Welterbe-Status erhalten, bis wir aber eine entsprechende Präsentationsqualität für Naumburg und die Region haben, wird es noch dauern.
  3. Wir wissen um die Probleme, die Welterbe-Städte wie Regensburg oder Bamberg zum Beispiel mit dem Massentourismus haben. Ein solcher wird sicher auch in Naumburg mittelfristig einsetzen. Im Wissen darum braucht es bereits jetzt Strategien dem frühzeitig zu begegnen.
  4. Die Organisationsstrukturen, das Zusammenspiel der Akteure funktionieren im Welterbe-förderverein mit Blick auf die Erringung des Titels gut. Ein beständiges Marketing und der dauerhafte Betrieb eines Welterbezentrums sind aber noch lange nicht klar.
  5. Unsere Gastronomie ist teilweise noch weit weg davon in ansprechender Service-Qualität und Quantität bereits den heutigen, erst recht den zu erwartenden Ansprüchen zu begegnen. Der hohe internationale Faktor des Welterbetitels ist lange noch nicht im Bewusstsein der Verwaltung und der Dienstleister verankert.
  6. Ein Großteil aller Marketingaktivitäten basiert auf ehrenamtlichen Engagement.  

Unser erstes Fazit lautet,  

Das Welterbe kommt, auf Entwicklungen die danach einsetzen werden sind wir aber noch nicht vorbereitet. Wir haben mehr zu bieten als den Dom, Organisationsstrukturen und Mittel dies wirkungsvoll zu Gunsten einer Breitenwirkung in Szene zu setzen, sind aber noch nicht vorhanden.

Was nun aus diesen Erkenntnissen machen?

Wir wollen in jedem Fall am Thema dranbleiben, haben uns für die zweite Jahreshälfte die Organisation eines Workshops vorgenommen, um konkrete Handlungsempfehlungen, Marketingstrategien bis hin zu konkreten Einzelmaßnahmen zu entwickeln.

Bei Interesse an dieser Veranstaltung bitten wir bereits jetzt um eine entsprechende Bekundung.

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